Lucky Dog Berlin
Hundeschule - Verhaltensberatung - Ausführservice


 

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Die Teamseite - Rudel & Team von Lucky Dog

Rudel Luckydog Berlin
Nanya Nanya Nanya Nanya

Das Rudel

Im Blickwinkel von Heike Skarupa:

"Ein Leben im Rudel" nahm seinen Anfang 1995: Fairfield, Iowa.

Nanya

Ich trat aus der Wohnungstür und wollte mich soeben auf das Fahrrad schwingen, um zur Uni zu fahren, als ich in die haselnussbraunen Augen der ca. 6 Monate alten Malamut-Terrier-Hündin blickte, die neben mir auf dem Bürgersteig stand.

Eine gelbe Tüte, die an einen Schnürsenkel geknotet, der wiederum ans weinrote Nylonhalsband befestigt war, fungierte als Leine.

Zunächst weigerte ich mich, ihr einen Namen zu geben, schließlich hatte sie ja bereits einen, bis mir die Angestellte im Fotokopierladen erklärte, dass eine Hündin in diesem Alter ganz bestimmt ausgesetzt worden sei - aus welpentechnischen Gründen versteht sich - und ich ihr einen Namen geben müsste.

Die Regeln in Iowa waren hart: 7 Tage in der Fundstelle der als Tiersammelstelle fungierenden Tierklinik und dann Exitus. Nanya blieb bei mir und die Annoncen und Aushänge waren zum Glück ergebnislos.

Heute für mich und alle die Nanya kennen kaum vorstellbar, war es Nanya, die mich durch die Straßen von Fairfield an der Leine hinter sich herzog. Und es war die "Gute Nanya" die mich lehrte, präzise, konsequent, spontan und einfallsreich in Sachen ,Hundeerziehung' zu sein.

Nanya flog mit nach Californien und schließlich nach Berlin. Um Nanya nicht hundeallein leben zu lassen, besuchten wir ein polnisches Tierheim und so wurden aus 1 bald 3 dann 11.

Im Februar 1997 gebar Nanya 8 Welpen, die mit Ihrem Vater und der "Spieltante" Brancz aufwuchsen. Aus 11 wurden 6, dann 9 und aktuell sind es 6. Nanya ist am 9. Februar 2010 bei uns Zuhause nach längerer Pflegezeit verstorben. Sie ist ca. 15 Jahre alt geworden.

Nanya war die erste und jedes der Rudelmitglieder hat mich weitergebracht und mir immer wieder neue Herausforderungen sowohl im täglichen Zusammenleben als auch in Trainingsaufgaben gestellt.

Das Lucky Dog Rudel:

Tami Brancz Nanya Lou

Von links nach rechts sehen wir Tami (2006), Brancz (2008), Nanya (2010), Lou (2007) - dann Donatus, 'Kalina, Minki (2006) und Nona', Darrel und Katana, und in der nächsten Reihe Milou.

Donatus Kalina,Minki,Nona Darrel Katana

Milou
Weitere Hunde unserer Team-Mitglieder:
Pino

Pino
von Maciek Prusakowski

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Lucky Dog - Mitarbeiter

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Heike Skarupa Nanya mit Loudana und Talida

Heike Skarupa - Jahrgang 1970

Im Jahre 2000 begann ich, Lucky Dog mitzuleiten, initiierte Ostseewochenenden und begann das Lucky Dog Hundetraining für Film und Werbung, so auch für den Kinokurzfilm "Dinner with the Devils".

Verhaltensberatung, Einzel- und Gruppentraining sowie der Hundeausführservice gehören zu meiner Arbeit.

2001 begann ich die Einarbeitung von Praktikanten (Anna Weber, Henriette Ritchel, Sarah Fuhs, Linda Wehrich, Hedda Tietjen, Annika Guschoreck, Daniel du Vignau, Michael Rosenberg, Felicitas Beer u.a.).

2003 führte ich die Gruppenarbeit, wie die Kind-und-Hund und Fortgeschrittenen Kurse ein.

2005 entwickelte ich das Konzept unserer Lehrgänge für Hundetrainer und bot gleichzeitig verstärkt Schülerpraktika an.

Seit 2006 bereichert mich das Zusammenleben mit kleinen Kindern und Hunden und bringt immer wieder neue Erkenntnisse in unser Leben mit unseren Töchtern Talida, Loudana und Udinia und dem beidseitigen Verhalten von Hunden und Kindern.

2010 konnten wir unsere "Senioren- Handicap-Hundeauslaufgruppe" ins Leben rufen.

Mein Interessenschwerpunkt ist die Kommunikationsvermittlung von Hund und Halter: Kommunikation als gemeinsame Basis zur Teambildung unter Einbeziehung von Verhaltenseinschätzung und Umgangsvarianten. (Nicht alles ist Verhaltenstherapie; vieles ist eine Frage der Verständigung und der Einflussmöglichkeiten). Als weiteren Schwerpunkt sehe ich Präzisions- und Konzentrationsarbeit und im Besonderen genieße ich das Schwimmtraining mit Hundegruppen (Filmbeitrag / hier klicken).

Bern(har)d Kowar

Bern(har)d Kowar - Jahrgang 1967

Bereits als Kleinkind wuchs Bernd mit einem Hunderudel auf. Mit anderthalb Jahren zog er mit seiner Familie und 14 Hunden nach Berlin. Aber nicht allein Hunde beeinflussten sein Leben: Pferde wurden von ihm betreut und eingeritten.

Seit Sommer 2004 lebt er mit einem Rudel (damals waren es 9 Hunde) zusammen und genießt die Arbeit und das Erziehen von Hundegruppen im Ausführservice und im Training.

Sein Einfühlungsvermögen beeindruckte sämtliche Mitglieder des Lucky Dog Rudels – ich werde nie vergessen, wie meine 8 Hunde reagierten, als Bernd zum ersten Mal meine Wohnung betrat: absolute Stille. Und gleichzeitig ein derart interessierter, vertrauensvoller, offener und beeindruckter Gesichts- und Körperausdruck und zwar von allen 8, der mich wiederum ins Grübeln brachte, da meine eigenen Hunde ja bereits mehrere Hundetrainer kennengelernt hatten und sich von niemanden sonst so schnell beeindrucken ließen. Das war schon faszinierend. Diese Ausstrahlung und sein Einfühlungsvermögen übertrugen sich rasch auf die Individuen der Ausführgruppen.

Seit 2006 wird auch Bernd bereichert von den Erkenntnissen im Zusammenleben mit Kindern und Hunden, deren Umgang miteinander und die Verhaltensgleichnisse und –unterschiede sowohl im Allgemeinen als auch unter erzieherischen Aspekten.

Sein Interessensschwerpunkt ist die Sozialisierung von Individuen im Ausführservice sowie sowie das Einzel- und Kleingruppentraining.

Maciej Prusakowski

Maciej(/k) Prusakowski - Jahrgang 1960

Im April 2011 kam Maciek zu uns und interessierte sich für den Beruf des Trainers des Hundeausführservices. Mit seinem 2jährigen Australien Shepherd Rüden Pino hatte er mehrere Hundeschulen besucht, doch so richtig begeistert war er dort nicht vom Training. Er "vermisste die ausführlichen Gespräche mit den Hundetrainern".

Nach kurzer Zeit merkte er, dass er "bei Lucky Dog richtig war" und ist intensiv dabei, sein Hobby zum Beruf zu machen. Er ist im Ausführservice mit der Südgruppe unterwegs und ganz begeistert von den Veränderungen, die sein schon vor unserer Zeit gut erzogener Pino macht durch das tägliche Unterwegsein mit der Hundegruppe und den integrierten Übungen.

Maciek interessiert die Kommunikation zwischen Hund und Mensch und sein erstes Fazit war: Der Mensch braucht mehr Disziplin.

Vor ein paar Jahren war Maciek selbständig und weiß was es heißt, in einem kleinen Unternehmen zu arbeiten. Wir schätzen seine Verantwortungsbereitschaft, seine Eigeninitiative und seinen Sinn zur Realität mit aktivem Verständnis.

Anna Weber

Anna Weber - Jahrgang 1990

Seit 2001 hilft Anna beim Hundetraining. Sie assistiert mit großem Interesse und viel Einfühlungsvermögen.

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Lucky Dog - Zu unserer Qualifikation

Viele Mitwettbewerber berufen sich in Ihrer Qualifikation auf eine Ausbildung, Weiterbildung, Ernennung zum Sachverständigen. Ich habe mich bisher aus vielen Gründen davon distanziert und betonte unsere Kompetenz im Bereich der Erfahrung. Als ich mit Hundetraining anfing, gab es überhaupt keine Ausbildung zum Beruf des Hundetrainers und dass, was es heute gibt, ist auch von keiner staatlichen Seite anerkannt wie beispielsweise im Gegensatz die Ausbildung zum Tierarzthelfer. Verbände wie beispielsweise die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen, der BHV oder jetzt neue Organisationen wie die Pet-group (bei Tierschutz/-rechtsorganisationen war der Begriff "pet" bereits zu meinen Studiumzeiten 1994-96 in den USA verpönt; companion animal wurde bevorzugt…), BVZ Hundeschulen usw. Inzwischen bieten viele Hundeschulen ihre Hundetrainerschulungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Und dann gibt es noch "das Studium" (die Hochschulreife ist keine Vorraussetzung, daher in Anführungszeichen) zum Hundepsychologen/Verhaltenstherapeuten, das tendenziell theoretischen Charakter hat und per Fernstudium absolviert werden kann. Diese Auflistung ist nicht vollständig und soll nur mit Beispielen einen Überblick skizzieren.

Ist die Auflistung von Seminar/Vortragsbesuchen als alleiniges Qualitätsmerkmal ausreichend?

Ich habe bisher auf unserer Internetseite eben nicht die Seminare, Vorträge und Symposien aufgelistet, die wir besucht haben, um damit eben nicht vorzustellen, wie "gebildet" wir doch sind. Als Beispiel, dass wir uns selbstverständlich weiterbilden, hier 2011: in diesem Jahr besuchten wir ein Symposium vom BHV, zwei Vorträge von Michael Grewe, Pasquale Piturru und Alexandra Grunow, einen Vortrag von Günter Bloch und Udo Gansloßer und ein Wochenendsemiar über die Schilddrüse und Verhaltensänderungen von Hunden in diesem Zusammenhang.

Unsere Kompetenz beruht aber eben nicht allein oder überwiegend auf diversen Vorträgen, Seminaren, Workshops etc. Denn wir sind nicht der Auffassung, dass bloß weil wir uns "weiterbilden", unsere Kompetenz gewährleistet ist. Auch unsere Literaturliste, die man hier im Internet einsehen kann und die nicht auf dem aktuellen Stand ist, da wir noch weitere Bücher erworben haben, sagt nichts über unsere Fähigkeiten aus. Ich selbst, was ich im Internet bisher (bis August 2011) auch nicht zur Schau stellte, habe nicht nur ein Hochschulstudium absolviert, sondern dieses mit einem M.A. in den USA beendet. Auch diese, meine Bildung, die mir zusätzlich ermöglicht doch sehr wohl kritisch mit Begebenheiten umzugehen und "wissenschaftliches" Arbeiten für mich kein Neuland ist, sagt auch nichts über meine Fertigkeiten aus. Eben aufgrund meiner "Bildung" meine ich, dass es sehr wohl wichtig ist, mit Hunden umgehen zu können, ihr Verhalten deuten zu können und entsprechend zu reagieren.

Sind Erfahrung und tagtäglicher intensiver Umgang mit vielen Hunden in kommunikativer Art und Weise nebensächlich?

Die Erfahrung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle und das ist der Grund, warum ich eben genau das Zusammenleben mit vielen Hunden betone und eben nicht eine Liste von Seminaren oder Dozenten aufliste. Dieses Zusammenleben mit eben nicht nur 2 oder 3 Hunden, sondern in der meisten Zeit mit 6 bis 9 Hunden, mit unkastrierten Rüden, wovon 2 noch dazu Brüder waren, das Zusammenleben mit verhaltensauffälligen Hunden aus dem Tierheim, mit eben ganz verschiedenen Problematiken, und auch das Zusammenleben mit diesen vielen Hunden und 3 Kleinkindern gab uns eine umfangreiche Erfahrungsbasis. Diese Basis wurde zum einen im Ausführservice mit freilaufenden Hunden, die auch abrufbar sein müssen allein schon aus Rücksichtnahme für andere Waldbesucher, aber eben nicht die ganze Zeit "bei Fuß" laufen müssen, um Kontrolle zu wahren, sondern spielen, rennen, im Wasser herumtollen dürfen und sollen, ausgebaut und intensiviert durch Einzeltrainingsstunden mit individuellen Hunden und Haltern.

Wie oft hatten wir schon Anfragen von Verhaltenstherapeuten, die im Fernstudium Ihre Kenntnisse erworben haben mit viel Theorie, die auch sehr sinnvoll ist, aber ohne oder mit spärlicher Praxis, ob sie nicht bei uns Erfahrungen sammeln können… Warum? Weil wir mit Hunden aufgewachsen sind und 3 bis 4 Bücher gelesen haben?

Jetzt gibt es immer mehr Zertifizierungen auf dem Markt, die unterschiedliche Kriterien haben und unterschiedliche Preise. Der Markt boomt auch in dem Bereich.

Sachverständiger vom Senat: in jedem Fall eine besondere Leistung?

Eine Anmerkung zum Titel des "vom Senat anerkannten Sachverständigen": Es gab Zeiten, nämlich als die "sogenannte Kampfhundeverordnung" aktuell wurde und der Senat händeringend "Sachverständige" suchte, in denen manche Hundetrainer im passenden Moment einen Brief mit ihren Erfahrungen und ein paar Kopien von Weiterbildungen und Empfehlungen "Ihres" Tierarztes an den Senat eine Bewerbung schrieben, und diese dann ohne jegliche Prüfung oder gar persönliches Gespräch dann den Titel eines Gutachters einfach per Post erhalten konnten. Udo Gansloßer kritisierte bei seinem Vortrag in Mahlow mit Günter Bloch zu diesem Thema die Hundetrainer, die sich um die Position des Sachverständigen gerissen haben, eben Hundehaltern und Hunden den Sachkundenachweis und den Wesenstest als Sachverständige abnehmen zu wollen. Ich konnte und wollte es nicht, da ich weder die Inhalte vertreten konnte, noch über das Leben von Hunden richten wollte. In Zusammenhang mit dieser "Kamfphundeverordnung" wollte ich nur eins, Hunden und Haltern das Werkzeug in die Hand geben, um den praktischen Teil des Sachkundenachweises bestehen zu können. Schon öfter wurde ich angesprochen, doch Sachverständige zu werden und ich lehne es bis heute ab, auch wenn es toll klingen mag: sich mit "vom SENAT anerkannter SACHVERSTÄNDIGER" zu titulieren, toll für den Hundehalter, für Wissenschaftler wie Udo Gansloßer nicht.

Theorie kann jeder lernen, Bücher lesen auch, Seminare besuchen und Vorträge anhören ebenso, aber praktische Erfahrungen kann nicht jeder aufweisen. Sollte es jemals den Beruf des Hundetrainers mit "staatlicher Ausbildung/Anerkennung" geben, so sollte dies ein praktischer Lehrberuf sein und eben nicht ein "Studium", und das sage ich als "Studierte".

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